EFG Gienger KG

300 Mio. Euro Förderung für öffentlich zugängliche Ladepunkte

Elektrofahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zu einer emissionsfreien Mobilität und zum Erreichen der Klimaschutzziele. Voraussetzung für den Ausbau der Elektromobilität und deren Akzeptanz in der Bevölkerung ist eine breit aufgestellte und unkompliziert nutzbare Ladeinfrastruktur. Deshalb hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland unter der Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien auf öffentlich zugänglichen Flächen voranbringen soll. Dafür steht eine Summe von 300 Mio. Euro zur Verfügung. Ziel ist die Schaffung von Lademöglichkeiten bei (Einzel-)Handelseinrichtungen, Gaststätten und an Freizeiteinrichtungen.

 

Das Wichtigste zur Förderung für Ladeinfrastruktur in Kürze:

Welche Ladepunkte werden gefördert?
Gefördert werden öffentlich zugängliche Ladepunkte. Insbesondere Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sind zur Antragstellung aufgerufen.

 

Wer kann gefördert werden?
Antragsberechtigt sind

  • natürliche Personen
  •  Unternehmen, wenn sie unter die KMU-Definition der Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU (ABL. EG L 124/36) fallen. Ausgenommen sind Gesellschaften bürgerlichen Rechts.
  • Gebietskörperschaften

Wie hoch ist die Zuwendung?

  • Bei Kauf von Normalladeinfrastruktur (AC und DC) (3,7 kW bis 22 kW): bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 4.000 € pro Ladepunkt
  • Bei Kauf von Schnellladeinfrastruktur (DC) (22 kW bis maximal 50 kW): bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 16.000 € pro Ladepunkt
  • Bei Anschluss an Niederspannung inkl. Installations- und Aufbaukosten: bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 10.000 € Förderung pro Standort
  • Bei Anschluss an Mittelspannung: bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 100.000 € Förderung pro Standort
  • Bei beschränkter Zugänglichkeit des Ladepunktes (Öffnungszeiten: mindestens 12/6) erfolgt eine Absenkung der Förderhöhe auf 50 % der Förderung.

Welche Ausgaben sind förderfähig?
Förderfähig sind die Ausgaben für die erstmalige Beschaffung und Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit mindestens einem fest installierten Ladepunkt, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses. Die Ausgaben für die Beschaffung müssen im Zusammenhang mit dem Kauf entstanden sein; insbesondere Leasing und Miete sind damit ausgeschlossen. Die Ladeinfrastruktur muss zudem auf einer Stellfläche (Belegenheitsort) in der Bundesrepublik Deutschland errichtet werden.

 

Eine Übersicht förderfähiger sowie nicht förderfähiger Ausgabepositionen ist im Merkblatt „Förderfähige und nicht förderfähige Ausgaben“ auf der Internetseite der BAV unter www.bav.bund.de zu finden.

 

Antragsverfahren
Die elektronische Antragstellung ist vom 12. April 2021, 10.00 Uhr, bis zum 31. Dezember 2021 möglich. Die Antragstellung erfolgt über das elektronische Formularsystem „easy-Online“, erreichbar unter foerderportal.bund.de/easyonline/.

 

Weitere Informationen
Weitere Details zum Förderprogramm, den Vorraussetzungen zur Förderung und Details zur Antragstellung und Abwicklung finden Sie auf: www.bmvi.de.

 

Quelle: www.bav.bund.de