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TV-MYTHEN DER VIDEOÜBERWACHUNG - Mythos 2

19.03.2018

2. NACHTS SIND ALLE KATZEN GRAU

Mythos: Viele Verbrechen geschehen im Schutz der Dunkelheit. Bei der forensischen Auswertung stehen gestochen scharfe und kontrastreiche Bilder zur Verfügung. 

Realität: Aufnahmen bei Nacht in schlecht ausgeleuchteten Bereichen sind im Regelfall verrauscht. Bewegungsunschärfen nehmen deutlich zu. Fotografen helfen sich bei solchen Bedingungen mit Langzeitbelichtungen, doch diese Methode scheidet für Sicherheitsanwendungen aus. Nachtaufnahmen ohne aufwändige Zusatzbeleuchtung sind in den seltensten Fällen für Identifikationszwecke zu gebrauchen. Fahrzeuge sind, wenn überhaupt, nur erkennbar, wenn sie stehen oder sich sehr langsam bewegen. Mit der Axis Lightfinder Technologie sind in diesem Bereich sehr deutliche Fortschritte gemacht worden. Aber die Physik lässt sich auch in diesem Bereich nicht überlisten.

Das Bild zeigt die gleiche Szene – aufgenommen von vier Kameras. a: Thermalkamera: die Person ist deutlich sichtbar in der Szene. b: Feste Belichtungszeit von 1/6 Sekunden: deutliche Unschärfen, die Person ist kaum erkennbar. c: Belichtungszeit 1/30 (kürzest möglicher Wert der Default-Einstellungen): die Person ist nun deutlich sichtbar, das Bild ist aber entsprechend dunkel. d: Belichtungszeit ½ Sekunde: das Bild ist hell und in Farbe, die Person ist fast vollständig unsichtbar. Für Sicherheitsanwendungen ist eine solche Aufnahme unbrauchbar.