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Neuzulassung von E-Autos um 80 Prozent gestiegen

05.08.2019

Einem Medienbericht zufolge wurden im ersten Halbjahr 2019 rund 31.000 Elektroautos verkauft. Grund dafür sind staatliche Anreize. Die FDP hält das für zu wenig.

Die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos ist im ersten Halbjahr 2019 um rund 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden insgesamt rund 31.000 Elektroautos verkauft. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

Dem Bericht zufolge gab es auch bei den Hybridfahrzeugen ein deutliches Plus. Hier stiegen die Neuzulassungen im ersten Halbjahr um 69 Prozent auf knapp 103.000. Darin zeige sich, dass bessere staatliche Anreize offenbar Wirkung zeigen. 


Der Kauf eines Elektroautos wird mit 4.000 Euro bezuschusst, die zur Hälfte der Staat, zur anderen Hälfte die Autohersteller tragen. Für ein Hybridfahrzeug gibt es 3.000 Euro Kaufprämie. E-Autos, die bis Ende 2020 neu zugelassen werden, sind zudem für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Die Bundesregierung hatte sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der E-Autos bis 2020 auf eine Million zu steigern.

"Trotz Milliarden staatlicher Subventionen, etwa durch Kaufprämien und diverse Steuervorteile, wird die Regierung ihr Ziel von einer Million E-Autos bis Ende 2020 nicht erreichen können", sagte FDP-Politiker Oliver Luksic der Zeitung. Trotz des deutlichen Anstiegs bei den Zulassungszahlen für E-Autos sei die Zahl noch extrem niedrig. "Industriepolitisch macht die alleinige Fokussierung auf die Batterie keinen Sinn."

 

Quelle: ZEIT ONLINE, Reuters, as