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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Meilenstein für die Energiewende

01.03.2021

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Meilenstein für die Energiewende

Der Gebäudebestand in Deutschland muss durch geeignete Rahmenbedingungen und intelligente Fördermaßnahmen fit gemacht werden, um Energiewende und Klimaziele zu erreichen. Ein erster Meilenstein: die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Mit ihr wird die Energiewende im Gebäudesektor aus Sicht des Verbands deutlich an Fahrt aufnehmen. Mit der BEG werden erstmals die wichtigen digitalen Systeme der Gebäudeinfrastruktur gefördert werden – ein dringend benötigter Schritt, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

Rund 35 Prozent der gesamtdeutschen Endenergie wird in Gebäuden verbraucht, vor allem für Heizung und Warmwasser. Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung einen klimaneutralen Gebäudebestand realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden energieeffizientere Gebäude und ein höherer Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch benötigt. Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG), einem Kernelement des nationalen Klimaschutzprogramms 2030, strukturiert die Bundesregierung derzeit ihre energetische Gebäudeförderung neu.

 

Der Gebäudebestand in Deutschland ist weder fit für die Energiewende noch für die Erreichung der nationalen Energieeinsparziele. In der BEG sieht der ZVEI daher auch eine Chance, dass die hier dringend notwendige Dekarbonisierung durch Elektrifizierung und Digitalisierung an Fahrt aufnimmt. So fördert die BEG neben der Sanierung bzw. dem Austausch alter, ineffizienter Heizungs- oder Beleuchtungsanlagen erstmalig auch Digitalisierungsmaßnahmen inkl. Steuerungs- und Regelungstechnologien. Auch die dringend notwendig gewordene Vereinfachung des Antragsverfahrens reduziert die bisherigen Hürden: Die breit angelegte Förderung integriert zehn bisherige Einzelprogramme und wird bei den Projektträgern KfW und Bafa zentriert. Mit nur einem Antragsformular, welches für alle Fördermaßnahmen gilt, wird das Verfahren deutlich erleichtert. Für alle Maßnahmen kann zwischen Zuschüssen (Bafa) oder Krediten (KfW) gewählt werden. Gefördert werden zudem Beratung, Planung und Installation sowie weitere Maßnahmen, die nötig sind, um die eigentliche Sanierung durchzuführen (z.B. Austausch von Elektroverteilung, Unterverteilung, Zählerplatzanlagen, Steiger und sogar Malerarbeiten).
Der ZVEI hat eine Vielzahl an Informationen zur BEG  zusammengefasst: Bundesförderung für effiziente Gebäude startet - ein Überblick.

 

Quelle: www.knx.de